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Bericht

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WirGefühl 2010

Gassi 09.04.2010
Vom 19.-21. März fand das Gefühl 2001 unter dem Motto Wir-Gefühl statt.
Die Pfadfindergruppe Linz2 veranstaltet jedes Jahr 2 Leiterlager (Offizielle Abkürzung: GeFühL (GeLeiLa ist bezüglich des Wortklanges Suboptimal)). Das Spätsommergefühl , welches wie der Name findigen Lesern bereits verrät im Spätsommer stattfindet, dient als gemütlicher Beginn des Pfadfinderjahres, auf dem ev. noch Kleinigkeiten für das kommende Pfadfinderjahr geklärt werden. Das eigentliche Gefühl ist zeitlich im Winter platziert. Es ist das Gruppeninterne Leiterausbildungswochenende. Da werden je nach Bedarf von der Gruppenleitung Inhalte vermittelt, bei denen sie meint, dass sie der Gruppe gut tun. Heuer wollten wir das Gemeinschaftsgefühl – Das wir-Gefühl steigern, deshalb auch der Titel mit dem Wortspiel.
Was macht man um das Gemeinschaftsgefühl zu steigern? Genau – etwas gemeinsam erleben. Etwas gemütliches, was Spaß macht. Wie z.B.: Wellness. Doch wir währen keine Pfadfindergruppe wenn wir dazu in ein konventionelles Wellnessresort fahren und uns dort einfallslos in einem Pool aufweichen lassen würden.
Angespornt vom Zitat eines englischen Sicherheitsdudes, der nach der offiziellen Freigabe unseres Sensaction Kinos am Worldjamboree 2007 in England sagte: „that’s real scouting“ dachten wir uns wir wollen Wellness – also machen wir Wellness. Dazu führen wir in eine Hütte ins tiefste Mühlvierten und überlegten uns 3 verschiedene Wellnessbereiche, die wir akribisch aufbauten.
Ein Ruheraum mit Matratzen, angenehmer Dekoration ruhiger Musik diente zur absoluten Entspannung. Um den Schweiß aus den Poren quellen zu lassen bauten wir eine Schwitzhütte aus einem alten Doppelkegler, der mit Decken abgedichtet wurde. Geheizt wurde die Sauna mit heißen Steinen, die zuvor auf einem Feuer erhitzt und dann in das Zelt getragen wurden. Highlight und 3. Wellnessbereich war der Wirlpool. Dazu wurden 6 GuSp-Raum-Sessel eng im Kreis mit n Spanngurten zusammengebunden und eine feste Wasserdichte Plane darübergelegt. Daneben wurde ein aufgebocktes Feuer entfacht, auf das die 2 Heißwasserfässer gestellt wurden. Eine Tauchpumpe im Pool pumpte das Wasser in die Fässer über dem Feuer wo es erhitzt wurde. Da das Feuer aufgebockt war, rann das heiße Wasser von selber wieder zurück in den Pool. So erreichten wir eine Wassertemperatur, die zu heiß zum Baden war, deshalb mussten wir etwas Schnee in den Pool geben, damit man hinein gehen konnte. Als es schließlich bereit zum Baden war, wollte keiner mehr heraus…
Auch Kulinarisch ließen wir es uns nicht schlecht gehen mit Philipps Hilfe kam Samstagabends ein delikates Bratl auf den Tisch.
Ein Mörder-Spiel begleitete uns das ganze Wochenende: zu Beginn zogen wir jeder den Namen eines anderen. Das Ziel war den auf dem Zettel umzubringen ohne selbst getötet zu werden. Um jemanden umzubringen musste der vermeintliche Mörder seinem Opfer etwas geben. Das Opfer musste es annehmen und es darf keine Zeugen geben: Plötzlich holte jeder gerne Getränke für andere und keiner wollte sie annehmen ;-)
So und mit einigen zusätzlichen kleinen Programmpunkten vertrieben wir uns die Zeit, wuchsen näher zusammen und mussten am Sonntag wieder zu Hause angekommen sehr viel Material reinigen und zurückgeben. Roli hat das Geschehen am Gefühl filmisch festgehalten und auf Facebook veröffentlicht.