Gruppenzeitung 03/2000

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Pfadibaba und die 15 WiWö-Räuberlehrlinge

Alles Räuber oder was?

Sommerlager der RaRo

Spätsommer-Gefühl

Youth Against Old Times

Pfingst'l 2000

Wir begrüßen...


Pfadibaba und die 15 WiWö - Räuberlehrlinge

4 Wichtel und 11 Wölflinge trafen sich am Samstag um gemeinsam mit den GuSp, den Explorern und den Rovern auf das Sommerlager nach Haslach zu fahren.

In der Toheiblmühle angekommen, bezogen wir zuerst einmal unsere Räuberhöhle. Gleich nach der Räuberpause gings ins Räuberausbildungscamp, wo wir nach der Räubertauglichkeitsprüfung gleich mit der Ausbildung begannen, die sich durch das ganze Sola hinzog.

Zur Räuberausbildung gehört natürlich auch, dass wir unseren Schatz erweiterten - unsere Lieblingsbeute waren Rohdiamanten, die in die Räuberwaage geleert wurden.

Am Sonntag luden wir die Explorer und Rover zu einer genialen Räubermodenschau ein, wo wir unsere Räubermode präsentierten.

Am Montag fand der „Linz 2 - total"-Tag statt, wo wir in gemischten Gruppen versuchten, ein neues Losungswort für unsere Räuberhöhle zu finden. Damit wir zu diesem gelangten, mussten wir Wimpel gestalten, einen Hindernislauf mit verletzten Räubern überwinden, ein Räuberlied dichten, eine fremde Räubergruppe jagen bzw. vor ihnen flüchten, ein Räuberspiel meistern, Räubersocken batiken und eine Szene eines Räuberfilmes aufnehmen.

Als Dank bekamen wir Rohdiamanten und auch Pfadibaba besuchte uns wieder.

Unser Wandertag führte uns quer durch den Wald und zu einem Spielplatz, wo wir eine längere Pause machten. Für den Rückweg nach Hause waren wir trotzdem noch fit genug.

Das Schwimmbad von Haslach machten wir am Mittwoch unsicher, nachdem wir zuerst den Ort erkundeten.

Da sich Räuber auch sportlich messen, gab es eine Räuberolympiade mit Speerweitwurf, Hindernislauf, ...

Am Donnerstag kam ein Hilferuf von Pfadibaba. Er wurde bei einem Raubzug von fremden Räubern gefangen genommen und bat uns in einer Geheimbotschaft, ihn zu befreien.

Bei einigen Stationen erhielten wir einen Plan des Gefängnisses, indem sich Pfadibaba befand. Als Dank für seine Befreiung schenkte uns Pfadibaba eine riesige Menge Obst zur Stärkung.

Mit der Jungschargruppe, die sich das Haus und den Lagerplatz mit uns teilte, entstand die Idee eines Fussballmatches. Ausgetragen wurde es am Freitag nachmittag. Nur knapp konnte uns die Jungschar besiegen, obwohl unsere Cheerleadergruppe uns ständig anfeuerte und wir unser Bestes gaben.

Der Abschlussabend war zwar spät, aber wir hatten es geschafft. Unsere Räuber- ausbildung war abgeschlossen!

Am Samstag kamen dann 15 Räuber mit vielen Erinnerungen nach Hause.

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SOLA 2000 – Alles Räuber oder was?

„Oh Gott, es fängt schon wieder an! – Dieser lästige Regen!", waren die ersten Worte der Explorer am SOLA 2000 in Haslach an der Mühl, und dass schon auf dem Weg zum Lagerplatz. Zum Glück waren es aber nur die Vorboten des schlechten Wetters, die scheinbar ihren Anhang irgendwo verloren hatten, denn es blieb Gott sei Dank nur bei einigen wenigen. Zum Glück auch, denn die richtige Route zum Lagerplatz zu finden war scheinbar nicht sehr einfach, und hätte es doch zu regnen begonnen, dann wären einige wahrscheinlich schon am ersten Tag des Lagers völlig durchnässt gewesen.

Das Zelt war schnell aufgebaut; hier ein Handgriff dort ein Handgriff und im stand unser Doppelkegler. Die Kochstelle war etwas anders als normalerweise, denn dieses Jahr sollte uns die Jurte als solche dienen. Da unsers Rover aber auch keine eigene aufbauen wollten, haben wir uns das Essenszelt geteilt und es ist die Kochstelle der RO/EX entstanden.

Nichts desto trotz wollten wir uns den Spaß des Kochstellenaufbauens nicht entgehen lassen und halfen Vroni und ihren Caravelles bei deren Konstruktion. Das Programm war die ganze Woche sehr actionreich – kein Wunder bei „2000+1 Nacht - Pfadi Baba und die ? Räuber" als Lagermotto. Hauptsächlich Räuber- aber auch „Räubergruppen" – dynamische Spiele dominierten den Programmplan.

Bei unserem delikaten Essen hätten sogar 5-Sterne-Köche den Hut gezogen, denn es war so gut wie nie versalzen oder gar verpfeffert! (Wer’s glaubt J).

Auch ein tolles Nachtgeländespiel stand auf dem Plan, bei dem wir „Waren" von einem festgelegten Wiesendorf zum anderen transportieren mussten, ohne von Räubern erwischt zu werden.

Aber sicherlich der Höhepunkt unseres Lagers war eine zweitägige Radtour mit dem Ziel Moldaustausee, nur von uns Explorern. Und auch bei dieser Aktion hatten wir, ebenso bei allen anderen, die Angst vom Regen überrascht zu werden, und trotzdem, obwohl traumhaftes Wetter etwas anders aussieht, blieben wir von der Nässe verschont, und hatten nicht allzuheißes Radl-Wetter. Der erste Part war sehr anstrengend – für den einen mehr, für den anderen weniger - bis wir endlich unseren höchsten Punkt, den Grenzübergang erreichten.

Ab dann ging’s eigentlich nur mehr bergab bzw. eben mitten durch die herrlich, unbewohnte Natur des Moldaustausees. Mit der Fähre durchquerten wir den See und fanden unsere Unterkunft auf einem Campingplatz in Horni Plana, der sogar einen natürlichen, hauseigenen Sandstrand am Seeufer hatte. Vom ersten Tag schon abgehärtet, war der Rückweg am 2. Tag nur mehr ein Klacks und wir hatten schon mehr Spaß als Mühe. Am Ende dieses Tages trafen wir wieder gemeinsam am Lagerplatz ein, wo wir schon von den anderen erwartet wurden. Der krönende Abschluss unseres Lagers war ein Fußballmatch gegen die Jungschar, die den zweiten Teil des Lagerplatzes belegte. Wir verwandelten unseren Lagerplatz in einen Hexenkessel und hatten trotz der Niederlage einen Räuberspaß. Am letzten folgte wie immer der Zeltabbau und die Säuberung des Lagerplatzes, bevor wir alle wieder, teilweise erschöpft nach Hause fuhren!

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Sommerlager der RaRo

Wir die Ra/Ro Dienstag, also Ludwig, Ulrich, Markus, Philipp, Dominik, Flo, Gassi, Raffi, Elke und Bernhard, haben uns entschlossen vor dem allgemeinen Lager („Lager-Lager") davor noch unser eigenes „Pre-Lager" zu veranstalten. Da Pfadfinder, wie ohnehin bekannt, außerordentlich sportlich sind, fuhren wir am Mittwoch den 12. Juli mit vorheriger „Zug-Hilfe" über Budweis nach Krumau, und anschließend mit dem Rad und viel Gepäck innerhalb von 3 Tagen nach Haslach.

Am ersten Tag kamen wir nach anstrengender Zugfahrt (ohne Raucherabteil) und einigen gesetzlichen Schwierigkeiten an der Grenze (einer unserer Mitstreiter [wir wollen an dieser Stelle keinen Namen nennen] hatte den Paß vergessen), kamen wir am späten Nachmittag in Krumau an. Mit Erstaunen stellten wir fest, daß man in Tschechien um umgerechnet 100 ATS ein wohlschmeckendes, viergängiges Menü verdrücken kann. Auf der Suche nach einem Schlafplatz fanden wir eine hübsche kleine Pension, in der dann der Großteil (Ludwig und Philipp zogen es vor am nassen, kalten, aber billigeren Campingplatz zu übernachten) blieb.

Nach einer äußerst feuchten Nacht (doppeldeutig), brachen wir um ca. 15 Uhr mit unseren Drahteseln auf und fuhren über Berg und Tal, Stock und Stein und Wiese und Feld zum Moldaustausee. Da wir so spät aufgebrochen waren und nicht unbedingt die glücklichste Route gewählt hatten, kamen wir erst gegen irgendwann (es war bereits dunkel und regnete) bei einem Campingplatz an. Nach einem leckeren Abendessen (keiner hatte das Salz) saßen wir noch gemütlich bis spät in die Nacht beisammen.

Etwas unausgeschlafen standen wir Freitags gegen 13 Uhr auf und packten unsere sieben Zwetschken zusammen. Um 15 Uhr waren wir aufbruchbereit, doch aus verschiedensten Gründen (Flo brachte es nicht fertig sein Gepäck normgerecht zu verstauen) verzögerte sich der Zeitpunkt der Abfahrt enorm. Als uns dann noch das Wetter einen weiteren Strich durch die ohnehin nicht hohe Rechnung (wir waren ja in Tschechien) machte, waren einige von uns leicht demotiviert. Auf dem Weg zum Stausee war uns der übliche Weg etwas zu langweilig und wir versuchten unser Glück im „Freestyle-Biken". Nach einer aufregenden Waldfahrt gelangten wir endlich ans Wasser. Doch wie könnte es anders sein, an diesem Tag gab es keine Überfuhr. Wir hatten aber Glück im Unglück und fanden schließlich doch einen Seemann, der diesem Namen auch wirklich gerecht wurde, und uns ans andere Ufer brachte. Nach extremer Berg- und Talfahrt füllten wir noch einmal billig unsere Bäuche und fuhren kurz vor Grenzschluß (22 Uhr) bei Regen ins Heimatland ein. Durch das Gelächter des Zollbeamten beflügelt beschlossen wir noch in dieser Nacht Haslach zu erreichen. Durch eine kleine Polizeikontrolle aufgehalten (nur zwei von uns hatten Räder mit Licht) erreichten wir mit letzter Kraft gegen 23:30 Haslach. Da wir durch und durch und durch durchnäßt waren, war eine warme Dusche war angesagt!

Am nächsten Morgen (es war bereits 10 Uhr) weckten uns die ersten Ankömmlinge. Der Aufbau des Lagers war angesagt. Etwas reduziert an der Stückzahl (Philipp und Flo fuhren Heim, Raffi, Dominik, Gassi und Bernhard fungierten als Leiter) freute sich der harte Kern der Ra/Ro aufs Standlager, auch wenn die Aufstehzeiten dort nicht so flexibel waren.

Die meiste Zeit des Lagers verbrachten wir damit, am Lager zu helfen, wo tatkräftige, männliche Hilfe gebraucht wurde. Zusammen mit den Explorern des Lagers, Johannes, Jakob, Flo und Nino, bildeten wir fortan die Kochstelle (übrigens die einzige mit Gaskochern) der Ro/Ex und hatten die ehrenhafte Aufgabe sämtliche Leiter, Begleiter, Materialwarte und sonstige Besucher des Lagers, durchzufüttern.

Ab Mittwoch (19. Juli) Mittag hatten wir 24 Stunden die Gelegenheit, uns (selbst leitende Ra/Ro‘s wurden freigestellt) weiter als bis in den Ort vom Lageplatz zu entfernen und fuhren nach Öping, dem Standort der größten Disco des Mühlviertels. Weil wir ja vom Glück verfolgt waren, war diese wegen Sommerpause geschlossen. Wir zogen uns daher in unsere zwei Autos zurück und schlugen die Zeit mit viel Stimmung tot bis endlich der langersehnte Besuch unseres geliebten Christopher kam. Den nächsten Tag begannen wir mit einem festlichen Frühstück; wir hatten sogar gekochte Eier! Am Lagerplatz wieder angekommen begann Donnerstag Nachmittag der übliche Lageralltag von Neuem. Neben dem Programm mit den jüngeren Stufen blieben uns nur noch die Hängematten-Sessions und das Schnapsbrennen. Wir waren fast in Trauerstimmung versetzt, als wir am Samstag das Lager abbauten. Alles in Allem war es ein unvergeßliches Lager!

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Spätsommer-Gefühl

Pünktlich um 7:45 Uhr trafen sich fast alle vor dem Heim. Nach einem gemütlichen Frühstück im Brandl, wo Gassis derzeitiges Verhältnis zu Rosinen behandelt wurde, waren wir (Elke, Heidi, Raffi, Vroni, Alex, Dominik, Gassi, Hasi, Hiasi, Krafti und Michi) dann endgültig komplett und konnten Richtung Melk aufbrechen. Unser guter alter Grubu bewies nach der Autobahnabfahrt einmal mehr seine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Gendarmen und somit spendeten zwei TeilnehmerInnen (Namen der Redaktion bekannt) gerne gemeinsam ATS 100 (entspricht 7.27 Euro) für eine Jause der Uniformierten (Annahme der Betroffenen), weil man ja auf der Rückbank ohne Gurt viel besser schlafen kann. Nach wenigen Kilometern durften wir dann alle die Sicherheitsgurte öffnen, da wir endlich einen Parkplatz gefunden hatten, der auch dem Hiasi recht war. Nachdem die Räder abgeladen und bepackt waren gabs den ersten Programmpunkt – wir alle hatten einige Schwierigkeiten mit den Prozentenangaben, doch davon sollten weitere folgen.

Danach spielten wir ein „lustig" Luftballonspiel, wodurch wir drei Teams bildeten, die gegeneinander zur Wachau-Rallye antraten. Das Team Riesling gab dabei den Teams Steinfeder und Chardonnay keine Chance, wie sich am Abend herausstellen sollte. So radelten wir entlang der Donau, überquerten die für Gassi sehr schmerzvolle endgültige Grenze des Mostgebiets und übersetzten schließlich mit der Fähre nach Spitz. Daß wir dabei natürlich auch auf unseren Flüssigkeitshaushalt achten mußten braucht man wohl kaum erwähnen. Dann gings weiter Richtung Krems. Fast alle schafften diese Etappe ohne Zwischenstopp nur Hasi und Hiasi mußten in Joching einmal absteigen.

Von Krems aus stand uns dann noch die letzte Tagesetappe nach Langenlois bevor. Diese stellte sich als die wohl anstrengendste heraus, da es fast nur bergauf ging. So mancher beschloß sein Rad aufgrund der Steigung (schon wieder diese Prozent) lieber ein Stück zu schieben. Erschöpft erreichten wir endlich den Weinbauer Traxler, der uns sehr herzlich aufnahm. Wir stellten unsere Zelte auf bzw. bezogen das Zimmer und freuten uns auf die Jause, welche das Team Riesling aufgrund ihres herausragenden Sieges freundlicherweise von den zwei zweitplazierten Teams bezahlt bekam. Nach einer Leitung (Führung) durch die Weingärten und den Weinkeller, wo Gassi vergeblich versuchte dem Wein in all seinen Entwicklungsstufen einzureden doch ein Most zu werden, kosteten wir uns durch das reichhaltige Angebot und ließen den Abend gemütlich ausklingen (mancher früher mancher später – hatte auch wieder was mit Prozent zu tun).

Am nächsten Morgen gab es nach dem Frühstück noch Programm fürs kommende Arbeitsjahr und dann einen einstimmigen Beschluß nur nach Krems zu fahren um uns dort einzuschiffen. Was wir auch nach einem herrlichen Mittagessen in Krems (Gasthaus oder Mc Donnalds) taten. Am Schiff kosteten wir noch eine weitere Weinsorte, die wir am Vorabend nicht mehr geschafft hatten und dann zauberte Krafti noch ein Gruppenspiel aus seinem Rucksack (aus dem waren dafür aber auch die Weinflaschen). Nach Ankunft in Melk reflektierten wir noch das Spiel vom Schiff und dann wurden der Grubu und Michis Auto wieder beladen. Auf der Heimreise passierte, außer daß sich Alex entschloß Materialwart zu werden, nichts Berichtenswertes (diesmal waren ja auch alle angeschnallt). Nach den postlagerüblichen Arbeiten bestand noch die Möglichkeit den Abend beim Mostbauern ausklingen zu lassen, was Gassi auch prompt tat.

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Youth Against Old Times

Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen

Im Mai 2000 jährte sich zum 55. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen.

Im Zuge einer vom Österreichischen Bundesjugendring, Mauthausen Aktiv und der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen durchgeführten Veranstaltung waren wir zur Teilnahme an der Veranstaltung „Jugendbewegung Mauthausen 2000 - Youth Against Old Times" und zur anschließenden Teilnahme an den Befreiungsfeierlichkeiten eingeladen.

150 junge Menschen aus 9 europäischen Staaten nahmen an diesen zwei Tagen an verschiedenen Workshops rund um die Themen Nationalsozialismus, Menschen- rechte und Fremdenfeindlichkeit teil.

Wir besuchten die je 2stündigen Workshops:

  • Nationalismus, Faschismus und Rechtsradikalismus heute?

  • Die Minderheiten Europas während der NS-Zeit am Beispiel Osterreich.

  • Aktion statt Resignation - Die Dokumentation und Beseitigung von Haß-Graffiti.

Sie waren vor allem durch intensiven Informations-, Gedanken- und Erfahrungsaustausch geprägt, und haben viele Ideen für Projekte und Heimstunden gebracht. Der gemeinsame Samstagabend fand mit einem Konzert der Irish Folk Band „Die Shannanigans" einen feierlichen Abschluss.

Neben der Besichtigung des Konzentrationslagers mit Führungen eines Lagerteilnehmers und eines Historikers lassen vor allem auch der Einzug der noch lebenden Lagerinsassen gefolgt von geschätzten 15.000 Teilnehmern verschiedener Organisationen und duzender Nationen mit anschließenden Festreden die Veranstaltung unvergesslich werden.

Die (nicht ganz unumstrittene) Aufführung von Beethovens 9ter Symphonie der Wiener Philhamoniker und des Wiener Singvereins im Steinbruch Mauthausen beendeten das Wochenende, dass uns die Vergangenheit bewusst machen sollte, und uns zu mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht in der Gegenwart bewegen sollte.

„Was einmal passiert ist, kann wieder geschehen...

... wenn nicht achtgegeben wird
... wenn Geschichte verharmlost wird
... wenn nicht junger Widerstand gegen alte Zeiten passiert!"

 

Wir empfehlen allen, die Möglichkeit zur Teilnahme an solchen Veranstaltungen zu nutzen, und danken dem Österreichischen Bundesjugendring, dem Dachverband 27 Kinder- und Jugendorganisationen für die tadellose Durchführung.

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Pfingstl 2000

Von 10. bis 12. Juni 2000 trafen sich wie jedes Jahr zu Pfingsten etwa 150 Pfadis, behinderte Leute und Nicht-Pfadis, um ein gemeinsames Wochenende unter dem Motto „Oh, wie schön ist Panama" zu verbringen.

Natürlich war auch Linz 2 stark vertreten. Mit zwei Familienpapas, einer Mama und ihren drei Familien waren wir dabei.

Samstag: Nach der Ankunft wurden unsere Zelte in der prallen Sonne aufgestellt und bezogen. Die gemeinsame Pfingst´l-Eröffnung mit dem kleinen Bär, dem kleinen Tiger und der Tigerente stimmte alle sofort auf die Spielgeschichte ein.

Beim Linz 2-Familienprogramm lernten sich die einzelnen Familien dann endlich kennen bzw. wurden alte Bekanntschaften wieder aufgefrischt.

Natürlich durfte auch das Schwungtuch und der Erdball nicht fehlen!

Nach dem Abendessen ging es mit dem Familienprogramm weiter: Wir fanden eine Bananenschachtel mit Schokolade und bei einem Spaziergang durch den Wald entdeckten wir dann noch Bäume, auf denen Bananen wuchsen. Jeder pflückte sich eine. Über der Lagerfeuerglut wurde dann das Lieblingsessen der Tigerente zubereitet: Schokobananen. Rund ums Lagerfeuer wurde dann noch gesungen, geplaudert und gelacht (Mmm macht der grüne Frosch im Teich ... !).

Sonntag: Mehr oder weniger ausgeschlafen wurde am Sonntag nach dem Frühstück das Familienprogramm fortgesetzt. Auf der Wanderung nach Haslach wurden Naturmaterialien für die Schiffsregatta gesammelt und auch die Schiffe selbst angefertigt. Nach einer Schiffstaufe wurde das Startzeichen gegeben. Als Preis für jeden Teilnehmer gabs dann Eis.

Nach dem Mittagessen gab es verschiedene Stationen, angefangen von Tigerentenwettziehen über Wasserrutschen, Seilbrücken überwinden, Bodypainting, Hindernislauf durch den Bach bis hin zum Enten-Wettschwimmen. Das alles nur, um endlich nach Panama zu gelangen, wo es ja so gut nach Bananen riecht.

Tagesabschluß war der Open Event mit panamesischer Festplatte und der Hooch-Gang. Bis lange in die Nacht wurde getanzt und gefeiert.

Montag: Familienprogramm was das Theaterstück „Komm, wir finden einen Schatz". Natürlich mit dem kleinen Bär, dem kleinen Tiger und der Tigerente!

Zuerst jedoch mußte die Bühne gestaltet werden. Die Aufführung war dann die Krönung des Vormittages!

Der gemeinsame Abschluss ließ uns alle wieder traurig werden. Bevor es jedoch auf nach Hause ging, bedankte sich kleiner Bär, und kleiner Tiger bei allen und gemeinsam wurde noch eien bunte Pfingst´l-Tigerente angefertigt.

Um 17:30 Uhr kamen dann alle Teilnehmer müde und erschöpft in Linz an.

Mitgenommen hat jeder eine Menge neuer Erfahrungen und Erinnerungen, neue Bekanntschaften und die Vorfreude aufs Pfingst´l 2001!

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Wir begrüssen ...

Es freut uns, dass wieder ein paar zur Gruppe Linz 2 gefunden habe. Wir wollen ihnen / euch die neuen Gesichter etwas näher vorstellen.

Für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit konnten wir nach langer Zeit einen Pfadi wieder auf den „richtigen Pfad" führen. Lange südlich der Alpen verschollen, hat er nun doch wieder Zeit gefunden, sich der Pfadfinderei bei Linz 2 aktiv zu widmen.

Red.: Andreas, du möchtest dich ab nun um den Bereich Öffentlichkeitsarbeit bei der Gruppe Linz 2 kümmern. Damit dich die Leserinnen und Leser unserer Gruppenzeitung besser kennenlernen, bitte ich dich einige Fragen zu beantworten.

Andi: Sehr gerne.

Red.: Bist du selbst eigentlich Pfadfinder?

Andi: Ja, Eigentlich bin ich schon lange Pfadfinder, aber durch mein Studium der Elektrotechnik in Graz musste ich die Pfadfinderei für ein paar Jahre unterbrechen. Aber nun möchte ich mich wieder mehr „meiner" Gruppe widtmen.

Red.: Und wann bzw. in welcher Funktion warst du in der Gruppe Linz 2 aktiv?

Andi: Von 1983 an war ich als Späher, anschliessend als Explorer und Rover bei der Gruppe Linz 2. 1990 begann ich als CaEx-Leiter, musste allerdings diese nach 2jähriger Tätigkeit aufgrund meines Studiums beenden. Mittlerweile habe ich aber das Studium beendet und bin jetzt beruflich in Wien, privat aber auch noch sehr oft in Linz.

Red.: ... das ist aber schön ...

Andi: Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen wieder mehr für die Pfadfinder zu tun. Durch meinen Bruder Rainer habe ich erfahren, dass sich die PPÖ auf Landes- und Gruppenebene mehr auf die Öffentlichkeitsarbeit konzentrieren möchten. Da ich auch beruflich fürs Marketing tätig bin, möchte ich auf diese Weise meine Erfahrungen bei den Pfadfindern einfliessen lassen.

Red.: Was fasziniert dich an der Öffentlichkeitsarbeit für unsere Gruppe und wo siehst du deine Aufgabenbereiche?

Andi: Ich bin jemand, der Kontakt zu anderen Menschen braucht.
In der Öffentlichkeitsarbeit sehe ich die Schnittstelle zwischen unserer Gruppe und der Bevölkerung. Das kann natürlich auf sehr vielseitige Art geschehen. Beim Weihnachtsbasar oder beim Gartenfest, aber auch die Gruppenzeitung gehört dazu.

Red.: .. das freut uns sehr! Was machst du beruflich?

Andi: Ich bin für ein internationales Unternehmen auf dem Herzschrittmachersektor tätig und bin dort für klinische Studien in Österreich zuständig.

Red.: Das heißt, dass du sehr viel unterwegs bist, oder?

Andi: Ja. Heute in Wien, morgen in Graz und am Tag darauf in Innsbruck, oder Linz. Solche Tage sind für mich keine Seltenheit. Aber mir macht das Reisen Spass und ich bin gerne unterwegs. So lernt man sehr viele Leute kennen.

Red.: Und deine privaten Hobbies?

Andi: Ich bin seit über 10 Jahren ehrenamtlich beim Österreichischem Roten Kreuz als Sanitäter und bin auch noch oft Tauchen. Wenn sich dann noch Zeit findet, reise ich sehr gerne um fremde Länder und Kulturen kennenzulernen.

Red.: Eine Abschlußfrage noch: Was bedeuten die Pfadfinder für dich und glaubst du, die Pfadis werden in der Öffentlichkeit ebenfalls so gesehen?

Andi: Das Schlagwörter „Willkommen im Abenteuer" finde ich sehr treffend. Spielerisch die Natur kennenlernen und sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen. All das impliziert Abenteuer - das Abenteuer „Leben".

Sicherlich sieht nicht jeder die Pfadfinder so, aber eben um dieses Bild ins rechte Licht zu rücken werden ich bzw. wir mehr am Bild der Pfadfinder in der Öffentlichkeit arbeiten.

Red.: Andreas, herzlichen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und alles Gute.

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Impressum:
Pfadfinderei bei Linz 2
vierteljährliche Information für Mitglieder, Freunde und Eltern der Pfadfindergruppe Linz 2

Auflage:
500 Stück

Redaktion und Anzeigen:
Birgit Sedlmayer, Reidlstrasse 21, 4020 Linz
Andreas Kraft, Breitenfeldergasse 14/3, 1080 Wien
Alexander Maringer
Florian Edthofer

Kontaktadresse:
Pfadfindergruppe Linz 2, Ludlgasse 18, 4020 Linz
http://www.linz2.at/
[email protected]